Fragen und Antworten zum Thema Säure-Basen Haushalt

Der menschliche Organismus ist täglich einer Menge von Säuren und Basen ausgesetzt. Sie befinden sich in einem bestimmten Verhältnis zueinander, wobei die basischen Komponenten überwiegen. Ein ausgewogenes Säure Basen-Verhältnis im menschlichen Organismus spielt eine wesentliche Rolle im Ablauf der meisten Stoffwechselvorgänge.

Das heißt: Damit alle im Körper ablaufenden Stoffwechselvorgänge, optimal funktionieren, wird ein relativ konstanter pH-Wert (von 7,35 bis 7,45) im Blut und im Inneren der Körperzellen gebraucht. Um diesen lebensnotwendigen pH-Wert des Blutes sicherzustellen, verfügt der Körper über mehrere Möglichkeiten, auf einen kurzzeitigen Überschuss an Säure zu reagieren. Hierzu gehören die Säureausscheidung über Niere, Darm und Haut sowie die Puffersysteme von Blut, Lungen, Leber, Nieren und Darm. Zusätzlich wird das Bindegewebe als Säuredepot genutzt sowie die Muskeln und Gelenke.

 Eine latente oder chronische Azidose beschreibt den Zustand einer verminderten Puffer- und einer begrenzten Lagerfähigkeit von Säuren; der pH-Wert des Blutes ist immer noch in einem konstanten leicht basischen Bereich. Erst wenn die Kapazität der Pufferung und Lagerung überschüssiger Säuren erschöpft ist, geraten lebensnotwendige Vorgänge im Körper in Gefahr. Dies geschieht nur unter extremen Bedingungen.

Was sind Säuren- was sind Basen?

               

Säuren sind Substanzen, die in Lösungen Wasserstoffionen abgeben. Basen, auch Laugen genannt, sind Substanzen, die Wasserstoffionen binden oder aufnehmen.

Für den menschlichen Stoffwechsel ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Säuren und Basen erforderlich. Es entscheidet darüber, wie Eiweiße aufgebaut sind und wie sie funktionieren, wie durchlässig die Membranen im Körper sind, ob ausreichend Elektrolyte vorhanden sind und ob das Bindegewebe seine Aufgaben erfüllt. Der Säuregrad, der mit dem pH-Wert angegeben wird, ist im menschlichen Körper unterschiedlich hoch. Besonders wichtig ist der pH-Wert für das Blut, der zwischen 7,36 und 7,44 liegen muss.

Was ist ein PH Wert?

Isst ein Mensch über lange Zeit mehr säurehaltige als basische Nahrungsmittel, entstehen saure Stoffwechselabfälle, die nicht neutralisiert werden können. Es kommt zu einer chronischen Übersäuerung. Alle Puffersysteme arbeiten auf Hochtouren und versuchen, den pH-Wert konstant zu halten. Der Organismus funktioniert nicht mehr optimal, sondern versucht, mit der Mehrbelastung anders fertig zu werden. So lagert er beispielsweise überschüssige Säuren zwischenzeitlich im Bindegewebe ab, bis dem Körper wieder ausreichend Basen zur Verfügung stehen, die die Säuren neutralisieren. Erst dann können die überschüssigen Säuren ausgelöst und ausgeschieden werden. Die verstärkte Regulationsarbeit erschöpft nach und nach die körperlichen Reserven und verursacht natürliche Probleme im Organismus. So wird zum Beispiel Knochensubstanz abgebaut, weil vermehrt basische Mineralsalze, vor allem Kalzium und Phosphat, aus den Knochen gelöst und in das Blut abgegeben werden. Langfristig führt das zu Knochenschwund (Osteoporose). Die entstandene ungünstige Stoffwechsellage begünstigt zahlreiche Erkrankungen wie:

Der pH-Wert ist das Maß, welches die Konzentration an Wasserstoffionen und damit den Säuregehalt einer Lösung angibt. Der Begriff pH leitet sich aus den lateinischen Wörtern pondus Hydrogenii oder potentia Hydrogenii ab, wobei pondus für Gewicht, potentia für Kraft und hydrogenium für Wasserstoff steht.

Um gesund zu bleiben, muss der pH-Wert im menschlichen Blut konstant zwischen den Normalwerten 7,36 und 7,44 gehalten werden. Steigt der pH-Wert an, bezeichnet man das als Alkalose, fällt der pH-Wert ab, spricht man von einer Azidose. Jede dieser Verschiebungen stört das Verhältnis der Elektrolyte im Körper und den Stoffwechsel erheblich. Es kommt dann zu schweren Krankheitszuständen. Bei pH-Werten unter 7,0 bzw. 7,8 ist ein Mensch nicht mehr lebensfähig. Es ist also notwendig, dass der Körper ständig einen konstanten pH-Wert gewährleistet.

Wie regulieren sich Säuren und Basen?

Sobald saure Substanzen in das Blut gelangen, werden sogenannte Puffersysteme im Körper aktiv, die die Säuren neutralisieren und dafür sorgen, dass der Blut-pH-Wert konstant bleibt. Diese Regulationsmechanismen arbeiten ununterbrochen in unserem Körper. Das Blut befördert die sauren Stoffwechselabfälle in die Ausscheidungsorgane:

  • Über die Nieren werden Säuren oder saure Stoffwechselverbindungen mit dem Urin ausgeschieden.

  • Über die Lunge werden Säuren in Form von Kohlendioxid, das mit dem Blut transportiert wird, abgeatmet.

  • Über die Haut können Säuren mit dem Schweiß ausgeschieden werden. In der Leber werden insbesondere durch die Nahrung aufgenommene Eiweiße verstoff-wechselt. Dabei entsteht saurer Ammoniak, der in der Leber zu Wasser und Harnstoff verarbeitet und danach ausgeschieden wird.

Im Darm wird saurer Darminhalt durch die vermehrte Ausschüttung von (basischem) Bauchspeicheldrüsensekret, neutralisiert und dann ausgeschieden

Wie verschiebt sich das Gleichgewicht?

Isst ein Mensch über lange Zeit mehr säurehaltige als basische Nahrungsmittel, entstehen saure Stoffwechselabfälle, die nicht neutralisiert werden können. Es kommt zu einer chronischen Übersäuerung. Alle Puffersysteme arbeiten auf Hochtouren und versuchen, den pH-Wert konstant zu halten. Der Organismus funktioniert nicht mehr optimal, sondern versucht, mit der Mehrbelastung anders fertig zu werden. So lagert er beispielsweise überschüssige Säuren zwischenzeitlich im Bindegewebe ab, bis dem Körper wieder ausreichend Basen zur Verfügung stehen, die die Säuren neutralisieren. Erst dann können die überschüssigen Säuren ausgelöst und ausgeschieden werden. Die verstärkte Regulationsarbeit erschöpft nach und nach die körperlichen Reserven und verursacht natürliche Probleme im Organismus. So wird zum Beispiel Knochensubstanz abgebaut, weil vermehrt basische Mineralsalze, vor allem Kalzium und Phosphat, aus den Knochen gelöst und in das Blut abgegeben werden. Langfristig führt das zu Knochenschwund (Osteoporose). Die entstandene ungünstige Stoffwechsellage begünstigt zahlreiche Erkrankungen wie: